Voraussetzungen für die Praxisübungen mit DTG-Neu
Ihr Titel
Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings.
Ihr Titel
Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings.
Was ist Dduck!!!
Was ist Druck?
Von Tieftauchversuchen im Hallenbad kennt sicherlich jeder den mit steigender Tiefe zunehmenden Druck auf den Ohren. Auch beim Landen mit dem Flugzeug verspürt man diesen Druck. Dieser Druck stellt für den Taucher in bestimmten Grenzen kein Hindernis dar, aber man muss lernen, damit umzugehen. Physikalisch gesehen ist der Druck die Kraft, die auf eine bestimmte Fläche wirkt.
| Druck = Kraft / Fläche |
Das bedeutet: Je größer die Fläche ist, auf die eine Kraft wirkt, desto kleiner ist der Druck und umgekehrt. Der Druck auf den Boden ist beispielsweise höher, wenn wir auf einem Fuß stehen, als wenn wir auf beiden Füßen stehen. Jeder kennt wohl den Druck, den die geringe Fläche eines spitzen Absatzes dabei bewirkt.
Der Druck wird in bar gemessen (1 bar = 10 N/cm²). Ein bar entspricht dem Druck eines 1 kg schweren Körpers auf eine Fläche von 1 cm² oder einer Wassersäule von 10 m Höhe.
Auf den Taucher wirkt nicht nur der Wasserdruck durch die über dem Taucher stehende Wassersäule, sondern auch der Luftdruck durch die noch über der Wasseroberfläche befindliche Atmosphäre. Beide zusammen ergeben den Umgebungsdruck, der auf einem Taucher lastet:
| Luftdruck + Wasserdruck = Gesamtdruck/Tauchtiefe |
Der Luftdruck ist abhängig von der Höhe, in der das Tauchgewässer liegt. Er nimmt mit zunehmender Höhe ab. Da du jedoch kaum mit dem Bergseetauchen beginnen wirst, legen wir für unsere Berechnungen den Druck auf 0 m über dem Meeresspiegel zugrunde, der mit einer für uns ausreichenden Genauigkeit 1 bar beträgt.
Der Wasserdruck entsteht durch das „Übereinanderstapeln“ von Wasser. Jeweils 10 m Wassersäule ergeben einen Wasserdruck von 1 bar. Somit herrscht an der Oberfläche ein Druck von 1 bar, in 10 m Tiefe kommt jedoch noch 1 bar Wasserdruck hinzu. Dort beträgt der
Umgebungsdruck also 2 bar.
Mit jeweils 10 m zunehmender Tauchtiefe erhöht sich der Druck um 1 bar. Daraus ergibt sich eine einfache Berechnungsformel für den Umgebungsdruck in einer bestimmten Wassertiefe:
Man teilt die aktuelle Wassertiefe durch 10 und addiert dazu 1 bar Luftdruck. Das Ergebnis in bar liefert den Umgebungsdruck in dieser Tiefe.
Um in Formeln mit verschiedenen Größen rechnen zu können, bezeichnet man jede Größe mit einem bestimmten Buchstaben. Der Druck wird mit dem Buchstaben p bezeichnet.

